
Woher kommt der Name "Preußischer Hof"?
- Nach einer Überlieferung war einer der Vorfahren im Krieg 1866 Bayern gegen Preußen in Gefangenschaft geraten. Nach seiner Heimkehr sei er der "Preuß" genannt worden.
- Es könnte aber auch sein, dass der Volksmund für diese Gaststätte die Redewendung "Beim Preußla" prägte, weil die Angestellten beim Bau der Werra-Eisenbahn mit Vorliebe im Hause Müller verkehrten und nachdem die Coburger Züge hier kurzerhand "die Preußla" genannt wurden, habe anscheinend auch die Stammkneipe der preußischen Eisenbahner den gleichen Namen angenommen.
Geschichte im Detail
| 12.12.1877 | Die Witwe Barbara Heinzenknecht verkauft ihr Haus auf der heutigen Bamberger Straße 30 und den dahinter liegenden Acker um 4 800 Mark an den Metzgermeister und Wirt Nikolaus Müller aus Seubelsdorf | |
| 02.02.1878 | Eröffnung der Metzgerei und Bierwirtschaft | |
| 1893 | Errichtung des ersten Stallbaus | |
| 01.04.1911 | Übernahme von Posthalterei und Fahrbetrieb nach Isling | |
| 21.11.1913 | Der kgl. Posthalter, Metzgermeister und Gastwirt stirbt | |
| 1915 | Eine neue Stallung und eine Wagenremise wurden errichtet | |
| 1924 | Eine vergrößerte Schlächtereianlage wurde erbaut | |
| 1929 | Grundsteinlegung für den ersten Neubau | |
| 1950 | Nikolaus Müller stirbt | |
| 1956 | Die Söhne Karl - Hotelkaufmann - und Heinrich Müller - Metzgermeister - übernehmen den Gaststätten- und Metzgereibetrieb | |
| 1967 | Das Nachbargrundstück Bamberger Str. 32 wurde erworben | |
| 1970 | Karl Müller stirbt während der Planungsarbeiten zum 2. Neubau | |
| 1971 | Beginn der Bauarbeiten zum 2. Neubau | |
| 1973 | Einweihung des 2. Neubaus | |
| 1977 | Weitere Aufstockung des Familienunternehmens | |
| 1989 | Schließung des Metzgereibetriebes | |
| 1990 | Fertigstellung des 3. Neubaus, einem komfortablen Bettenhaus | |
| 1996 | Nikolaus - Sohn von Karl Müller - übernimmt den Hotel- und Gaststättenbetrieb |